Praxisbeispiele aus der PR-Beratung

So entsteht strukturierte Sichtbarkeit und funktionierende Kommunikation

PR-Arbeit folgt selten einem festen Muster. Unternehmen unterscheiden sich in ihrer Positionierung, ihren Themen, Zielgruppen und internen Strukturen.  Genau das bestimmt, welche Kommunikation tatsächlich seine volle Wirkung entfaltet.

Auf dieser Seite zeigen wir Praxisbeispiele aus unserer PR Beratung: typische Ausgangssituationen, stukturiertes Vorgehen und messbare Ergebnisse, die daraus entstanden sind. Dabei haben wir jedes Vorgehen so abgestimmt, das es optimal zu den jeweiligen Unternehmen passt.

Diese Case Studies sind Teil unserer PR Beratung und zeigen typische Situationen aus dem B2B-Umfeld.

Warum Case Studies in der PR-Beratung wichtig sind

Pressearbeit und Medienarbeit lassen sich nie isoliert betrachten. Ob Kommunikation funktioniert, hängt immer vom Zusammenspiel aus Themen, Positionierung, Zielmedien und internen Abläufen ab.

Viele Unternehmen stellen sich Fragen wie:

  • Warum werden unsere Themen nicht aufgegriffen?
  • Wie kommen wir als Unternehmen in die Presse?
  • Warum funktioniert unsere PR nicht wie gewünscht?

Genau hier setzen Case Studies an und zeigen konkrete Situationen aus der Praxis:

  • Wie war die Ausgangslage?
  • Welche Kommunikationsstruktur wurde aufgebaut?
  • Welche Wirkung konnte erzielt werden?

Unsere Praxisbeispiele aus der PR Beratung geben Entscheidern eine realistische Orientierung, wie sich Pressearbeit, Medienarbeit und Investor Relations systematisch entwickeln lassen, auch ohne eigene PR-Abteilung.

Lupe auf Website von APRIL International als Symbol für PR Strategie, Positionierung und Analyse im Rahmen der Pressearbeit

Typische Ausgangssituationen in der PR-Beratung

Unternehmen kommen selten mit einer fertigen PR-Strategie, sondern mit konkreten Problemen in ihrer Sichtbarkeit und Kommunikation.

Auch wenn Branchen und Märkte unterschiedlich sin, die Ausgangssituationen ähneln sich doch häufig.

Die folgenden Beispiele zeigen typische Herausforderungen in der Pressearbeit, Medienarbeit und Finanzkommunikation.

Keine Sichtbarkeit in der Presse


Strukturierte Pressearbeit aufbauen und gezielt Medienkontakte entwickeln

x

Themen werden nicht von Medien aufgegriffen


Relevante Themen entwickeln und an passende Zielmedien ausrichten

s

Unklare Positionierung in der Öffentlichkeit


PR Strategie und Kommunikationslinie klar definieren

Uneinheitliche Unternehmenskommunikation


Interne und externe Kommunikation strukturiert zusammenführen

Unsicherheit in der Kommunikation mit Investoren


Investor Relations und Finanzkommunikation strukturiert und verständlich aufbauen

Praxisbeispiele aus der PR Beratung

Case Study 1 – PR-Strategie & Positionierung für Markteintritt

Schwerpunkt: PR Strategie / Positionierung

Beim Eintritt in den deutschen Markt stand ein internationaler Versicherungsanbieter vor der Herausforderung, sich in einem stark besetzten Wettbewerbsumfeld sichtbar zu positionieren.

Bekannte Marken, vergleichbare Leistungsversprechen und etablierte Medienpräsenz erschwerten eine klare Differenzierung. Ohne eine präzise PR Strategie bestand das Risiko, als weiterer Anbieter ohne eigenständige Wahrnehmung eingeordnet zu werden.

Ziel war es, eine klare kommunikative Positionierung zu entwickeln und die Grundlage für eine schnelle Sichtbarkeit in Fachmedien und Vertriebskanälen zu schaffen.

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Case Study: PR-Strategie und Positionierung für den Markteintritt von APRIL International in Deutschland

Kunde: APRIL International, Paris
Projekt: Markteinführung einer neuen Auslandskrankenversicherung in Deutschland
Leistungen: PR-Strategie, Positionierung, Wettbewerbsanalyse, Contentplanung, Messe-PR (DKM), Medienarbeit

Kurzprofil

APRIL International gehört zu den führenden Anbietern internationaler Krankenversicherungslösungen. Mit einer neuen Auslandskrankenversicherung für den deutschen Markt sollte ein klar differenziertes Angebot im Wettbewerbsumfeld etabliert werden. Ziel war eine sichtbare Positionierung gegenüber etablierten Versicherern sowie eine schnelle Wahrnehmbarkeit in Fachmedien und Vertriebskanälen.

Ausgangssituation

Der deutsche Markt für Auslandskrankenversicherungen ist stark besetzt und durch bekannte Marken geprägt. Neue Anbieter stehen vor drei zentralen Herausforderungen:

  • geringe initiale Markenbekanntheit
  • hohe Vergleichbarkeit der Leistungsversprechen
  • etablierte Medienpräsenz der Wettbewerber

Für APRIL International bestand daher die Aufgabe nicht nur im Produktlaunch, sondern in der Entwicklung einer belastbaren kommunikativen Marktposition.

Analyse und Fokus

Im ersten Schritt erfolgte eine strukturierte Wettbewerbs- und Medienanalyse:

  • Positionierungen zentraler Anbieter im deutschen Markt
  • kommunikative Muster der Wettbewerber
  • Themenführerschaft einzelner Marktteilnehmer
  • Medienstrategien der relevanten Fachpresse
  • Anschlussfähigkeit des Produkts an bestehende Diskurse im Versicherungsvertrieb

Auf dieser Basis wurde eine differenzierende Positionierungsstrategie entwickelt, die das Produkt nicht als Variante bestehender Lösungen, sondern als eigenständige Alternative im Markt verankerte.

Maßnahmen

Die Umsetzung erfolgte entlang einer integrierten PR- und Contentstrategie:

Positionierungsentwicklung

  • Definition der kommunikativen Leitlinie für den deutschen Markt
  • Herausarbeitung der relevanten Produktvorteile für Vertrieb und Maklerzielgruppe
  • Übersetzung internationaler Stärken in marktspezifische Argumentation

Wettbewerbs- und Medienanalyse

  • systematische Auswertung der Medienpräsenz zentraler Anbieter
  • Identifikation unbesetzter Themenfelder
  • Ableitung geeigneter Kommunikationsfenster

Strategischer Contentplan

  • Entwicklung eines strukturierten Themenfahrplans
  • Priorisierung von Fachmedien mit hoher Vertriebsrelevanz
  • Vorbereitung argumentativer Leitlinien für Interviews und Hintergrundgespräche

Pressearbeit zur Leitmesse DKM

  • Planung und Organisation individueller Gesprächstermine mit Schlüsselmedien
  • direkte Platzierung bei führenden Branchenredaktionen
  • Vorbereitung der Messekommunikation als Positionierungsplattform

Ergebnis und Wirkung

Durch die gezielte Kombination aus Strategie, Positionierung und persönlicher Medienarbeit konnte APRIL International bereits zum Markteintritt eine hohe Sichtbarkeit erreichen:

  • umfangreiche Berichterstattung in führenden Finanz- und Versicherungsmagazinen
  • hohe Reichweiten in vertriebsrelevanten Fachzielgruppen
  • klare Differenzierung gegenüber Wettbewerbern
  • schnelle Etablierung als relevanter Anbieter im deutschen Markt

Die DKM fungierte dabei als zentraler Beschleuniger für Aufmerksamkeit und Vertrauen im Vertrieb.

Einordnung

Der Markteintritt internationaler Versicherungsprodukte gelingt selten allein über Leistungsargumente. Entscheidend ist eine präzise kommunikative Positionierung im bestehenden Wettbewerbsumfeld.

Durch die Verbindung aus Marktanalyse, strategischer Themenplanung und persönlicher Fachmedienarbeit konnte APRIL International innerhalb kurzer Zeit eine belastbare Präsenz im deutschen Versicherungsmarkt aufbauen.

Case Study 2 – Pressearbeit & Medienarbeit zur Erweiterung der Markenwahrnehmung

Schwerpunkt: Pressearbeit / Medienarbeit

Eine etablierte Marke im Bereich Fotozubehör verfügte über hohe Bekanntheit innerhalb ihrer Kernzielgruppe, erreichte jedoch außerhalb dieser Community nur begrenzte Sichtbarkeit.

Gleichzeitig veränderten sich Markt und Medienlandschaft: neue Zielgruppen, veränderte Nutzungsszenarien und steigende Bedeutung breiter Medienpräsenz.

Ziel war es, die Pressearbeit systematisch auszubauen, Medienkontakte zu stärken und die Marke gezielt über ihre bisherige Wahrnehmung hinaus zu positionieren.

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Case Study: Pressearbeit / Medienarbeit für Rollei – Erweiterung der Markenwahrnehmung über die Foto-Community hinaus

Kunde: Rollei
Projekt: Strategische Pressearbeit, Brand Relations und Messekommunikation
Leistungen: Produkt-PR, Testplatzierungen, Leitmessenkommunikation (Photokina), Positionierungsstrategie, Themenentwicklung, Medienkontakte, Erweiterung der Zielgruppenansprache

Kurzprofil

Rollei ist eine traditionsreiche Marke im Bereich Fotozubehör mit hoher Bekanntheit innerhalb der Imaging-Community. Ziel der Zusammenarbeit war es, die Medienpräsenz systematisch auszubauen, Produktthemen sichtbar zu platzieren und die Marke strategisch über ihre klassische Wahrnehmung hinaus weiterzuentwickeln.

Ausgangssituation

Rollei verfügte über eine starke Position innerhalb der Foto-Community, jedoch über begrenzte Sichtbarkeit außerhalb spezialisierter Fachmedien. Gleichzeitig veränderte sich der Markt strukturell:

  • rückläufige Bedeutung klassischer Kameras im Massenmarkt
  • wachsender Zubehörbedarf im Smartphone-Segment
  • steigende Relevanz breiter Consumer-Tech-Berichterstattung
  • hohe Bedeutung unabhängiger Produkttests für Kaufentscheidungen
  • zentrale Rolle internationaler Leitmessen für Markenwahrnehmung und Medienkontakte

Ziel war daher eine doppelte Strategie: Stärkung der Fachmedienpräsenz und parallele Öffnung in Richtung breiterer Medienöffentlichkeit.

Analyse und Fokus

Die Pressearbeit wurde entlang dreier zentraler Linien aufgebaut:

  1. kontinuierliche Produktkommunikation in relevanten Fachmedien
  2. strategische Erweiterung der Markenwahrnehmung über die Foto-Community hinaus („raus aus der Fotoecke“)
  3. gezielte Nutzung der Photokina als internationale Medienplattform

Parallel dazu wurde die kommunikative Grundlage für eine stärkere Positionierung im Smartphone-Zubehörmarkt geschaffen.

Maßnahmen

Produktbezogene Pressearbeit

  • kontinuierliche Platzierung neuer Produkte in Imaging- und Technikmedien
  • Aufbau belastbarer Redaktionskontakte
  • strukturierte Medienansprache zu Produktlaunches
  • Vorbereitung redaktionell anschlussfähiger Produktgeschichten

Testplatzierungen in Fachmagazinen

  • gezielte Steuerung von Produkttests in relevanten Leitmedien
  • Positionierung von Schlüsselprodukten in vergleichenden Testumfeldern
  • Nutzung positiver Testergebnisse zur Verstärkung der Markenwahrnehmung

Betreuung der Leitmesse Photokina (Köln)

  • strategische Vorbereitung der Messekommunikation
  • Organisation und Koordination von Redaktionsgesprächen am Stand
  • Platzierung von Produktneuheiten im internationalen Medienumfeld
  • Nutzung der Messe als Taktgeber für Launch-Kommunikation
  • Verdichtung persönlicher Kontakte zu Schlüsseljournalisten der Imaging-Branche

Strategische Markenentwicklung („raus aus der Fotoecke“)

  • Erweiterung der Themenfelder über klassische Fotografie hinaus
  • Platzierung der Marke in Consumer-Tech-Kontexten
  • Ansprache überregionaler Tageszeitungen
  • Entwicklung neuer Storylines zur Alltagsrelevanz der Produkte

Positionierung im Smartphone-Zubehörsegment

  • kommunikative Begleitung der Sortimentserweiterung
  • Anschlussfähigkeit an wachsende mobile Nutzungsszenarien
  • Sichtbarkeit in neuen redaktionellen Umfeldern außerhalb klassischer Imaging-Medien

Ergebnis und Wirkung

Die kombinierte Strategie führte zu einer deutlich erweiterten Medienpräsenz:

  • regelmäßige Berichterstattung zu Produktneuheiten in Fachmedien
  • erfolgreiche Platzierungen in Vergleichstests
  • starke Medienkontakte und Sichtbarkeit auf der Photokina
  • große redaktionelle Beiträge in Tageszeitungen außerhalb der Foto-Fachpresse
  • Erweiterung der Markenwahrnehmung in Richtung Consumer-Tech
  • kommunikative Unterstützung der Transformation vom Kamera-Zubehöranbieter zum Anbieter für mobile Content-Produktion

Parallel konnte Rollei frühzeitig im wachsenden Smartphone-Zubehörmarkt positioniert werden.

Einordnung

Technologie-PR entfaltet ihre volle Wirkung dann, wenn Fachmedienarbeit, Leitmessenkommunikation und strategische Positionierung ineinandergreifen.

Durch die Verbindung aus Testplatzierungen, Photokina-Präsenz, kontinuierlicher Medienarbeit und Themenentwicklung wurde Rollei erfolgreich über die klassische Imaging-Zielgruppe hinaus sichtbar positioniert.

Case Study 3 – Unternehmenskommunikation zur Erschließung neuer Zielgruppen

Schwerpunkt: Unternehmenskommunikation

Ein international bekanntes Entertainment-Produkt war stark in der eigenen Community verankert, wurde jedoch außerhalb dieser Zielgruppe kaum wahrgenommen.

Die Berichterstattung beschränkte sich weitgehend auf spezialisierte Medien, wodurch Potenziale in breiteren Zielgruppen ungenutzt blieben.

Ziel war es, die Unternehmenskommunikation so weiterzuentwickeln, dass neue mediale Zugänge entstehen und das Produkt auch außerhalb der bestehenden Wahrnehmung als relevant eingeordnet wird.

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Case Study: Unternehmenskommunikation für Square Enix – Final Fantasy außerhalb der Gamer-Community positionieren

Kunde: Square Enix
Produkt: Final Fantasy
Projekt: Erweiterung der medialen Wahrnehmung über die klassische Gaming-Zielgruppe hinaus
Leistungen: Themenstrategie, Medienpositionierung, Expertenkooperationen, kulturorientierte PR-Ansätze, Platzierung in Leitmedien

Kurzprofil

Final Fantasy zählt zu den international bekanntesten Videospielmarken. Ziel der Zusammenarbeit war es, die Wahrnehmung des Spiels über die Gaming-Community hinaus zu erweitern und neue Zielgruppen im Feuilleton, Kulturbereich und in überregionalen Qualitätsmedien zu erreichen.

Ausgangssituation

Die Berichterstattung zu Videospielen konzentriert sich traditionell auf Fachmedien und Gaming-affine Zielgruppen. Für Final Fantasy bestand die Herausforderung darin, das Spiel als kulturelles Werk sichtbar zu machen:

  • außerhalb klassischer Gaming-Kontexte
  • anschlussfähig für ältere Zielgruppen
  • relevant für Feuilleton- und Kulturredaktionen
  • geeignet für analytische und gesellschaftliche Perspektiven

Ziel war eine Positionierung als kulturelles Medium mit künstlerischer und inhaltlicher Tiefe.

Analyse und Fokus

Statt klassischer Produktkommunikation wurde ein kulturorientierter Kommunikationsansatz entwickelt. Grundlage war die Bildung thematischer Cluster, die Final Fantasy aus unterschiedlichen Perspektiven erschließen:

  • visuelles Design und Ästhetik
  • narrative Struktur und Mythologie
  • Musikkomposition und Konzertadaptionen
  • kulturwissenschaftliche Einordnung
  • psychologische Motive und Figurenentwicklung

Diese Perspektiven ermöglichten eine Anschlussfähigkeit an Redaktionen außerhalb der Games-Berichterstattung.

Maßnahmen

Entwicklung thematischer Kommunikationscluster

  • Ableitung kulturrelevanter Einstiegspunkte für Feuilletonmedien
  • Übersetzung spielinterner Inhalte in gesellschaftliche und ästhetische Fragestellungen
  • Vorbereitung redaktionell verwertbarer Argumentationslinien

Zusammenarbeit mit externen Experten

  • Einbindung eines deutschen Professors für Kulturwissenschaften zur analytischen Einordnung des Spiels
  • Nutzung wissenschaftlicher Perspektiven als Grundlage für journalistische Beiträge
  • Kooperation mit einem Musiker, der Final-Fantasy-Kompositionen konzertant interpretiert

Diese Kooperationen erhöhten die Glaubwürdigkeit außerhalb der Gaming-Presse deutlich.

Platzierung in überregionalen Qualitätsmedien

  • gezielte Ansprache kulturorientierter Redaktionen
  • Positionierung von Final Fantasy als kulturelles Werk statt als Unterhaltungstitel
  • Entwicklung redaktioneller Zugänge für Feuilletonformate

Ein Ergebnis war unter anderem eine Platzierung in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Ergebnis und Wirkung

Durch die kulturorientierte Themenstrategie konnte Final Fantasy erfolgreich außerhalb der klassischen Gaming-Kommunikation positioniert werden:

  • Berichterstattung in überregionalen Leitmedien
  • Sichtbarkeit im kulturellen Kontext statt ausschließlich im Entertainmentsegment
  • Erschließung älterer Zielgruppen
  • wissenschaftlich fundierte Einordnung des Spiels als kulturelles Medium
  • nachhaltige Erweiterung der öffentlichen Wahrnehmung der Marke

Die Kombination aus Expertenperspektiven, Musikbezug und kulturwissenschaftlicher Analyse erwies sich dabei als besonders wirksam.

Einordnung

Unternehmenskommunikation für Entertainmentprodukte erreicht neue Zielgruppen dann besonders effektiv, wenn sie über reine Produktmerkmale hinausgeht und kulturelle Anschlussfähigkeit herstellt.

Durch die Entwicklung thematischer Cluster und die Einbindung wissenschaftlicher sowie musikalischer Perspektiven konnte Final Fantasy erfolgreich im Feuilleton und in Qualitätsmedien verankert werden. Dies ermöglichte eine Positionierung als kulturell relevantes Werk jenseits klassischer Gaming-Kommunikation.

Case Study 4 – Investor Relations & Finanzkommunikation im komplexen Marktumfeld

Schwerpunkt: Investor Relations / Finanzkommunikation

Ein global tätiges Unternehmen aus der Rückversicherungsbranche stand vor der Herausforderung, komplexe Zusammenhänge für Investoren verständlich zu kommunizieren.

Volatile Marktbedingungen, internationale Einflüsse und ein erklärungsbedürftiges Geschäftsmodell erschwerten eine klare Einordnung durch Kapitalgeber.

Ziel war es, die Finanzkommunikation zu strukturieren, Transparenz zu erhöhen und eine kontinuierliche, nachvollziehbare Investor Relations Kommunikation aufzubauen.

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Case Study: Investor Relations und Finanzkommunikation für Hannover Rück – Transparenz in einem komplexen Marktumfeld

Kunde: Hannover Rück
Projekt: Strategische Investor-Relations-Kommunikation zur Einordnung globaler Rückversicherungsthemen
Leistungen: IR-Contentstrategie, digitales Investorenmagazin, Themenmonitoring, Kapitalmarktkommunikation, Medienanalyse

Kurzprofil

Die Hannover Rück gehört zu den weltweit führenden Rückversicherern. Ziel der Zusammenarbeit war es, die Kapitalmarktkommunikation zu stärken und komplexe Zusammenhänge der Rückversicherungsbranche für Investoren verständlich und kontinuierlich einzuordnen.

Ausgangssituation

Rückversicherung ist stark von globalen Risikodynamiken geprägt. Naturkatastrophen, geopolitische Entwicklungen, Kapitalmarktveränderungen und regulatorische Rahmenbedingungen wirken unmittelbar auf Geschäftsentwicklung und Bewertung.

Für Investoren ergeben sich daraus zwei zentrale Herausforderungen:

  • hohe Komplexität der Geschäftsmodelle
  • starke Wahrnehmung kurzfristiger Volatilität statt langfristiger Stabilität

Ziel war eine kontinuierliche, strukturierte Einordnung relevanter Marktentwicklungen aus Sicht der Kapitalmarktkommunikation.

Analyse und Fokus

Im Mittelpunkt stand der Aufbau eines verlässlichen Informationsformats für Investoren, das regelmäßig Orientierung bietet und gleichzeitig die Positionierung der Hannover Rück im internationalen Wettbewerbsumfeld stärkt.

Parallel dazu wurde ein Monitoring-System entwickelt, das die Wahrnehmung der Aktie über Medienkanäle hinweg analysierbar machte und konsistente Datenlagen sicherstellte.

Maßnahmen

Digitales Investorenmagazin

  • Konzeption eines regelmäßig erscheinenden Online-Investorenmagazins
  • wöchentliche Veröffentlichung mit vier kuratierten Themen aus der Rückversicherungswelt
  • Einordnung globaler Schadensereignisse und Marktbewegungen
  • Analyse regulatorischer Entwicklungen
  • Kontextualisierung von Kapitalmarkttrends
  • ausschließlich über die Website abrufbar als gezieltes IR-Informationsformat

Das Magazin fungierte als kontinuierlicher Referenzpunkt für Investoren und Analysten.

Strukturierte Themenführung im Kapitalmarktdialog

  • Übersetzung komplexer Rückversicherungsthemen in verständliche Narrative
  • Einordnung globaler Ereignisse in Geschäftsrelevanz
  • Stabilisierung der Wahrnehmung langfristiger Unternehmensstrategie
  • Unterstützung einer konsistenten Equity Story

Medienübergreifendes Monitoring-System

  • Entwicklung eines Analysemodells zur Beobachtung der Aktienpositionierung
  • Auswertung relevanter Medienkanäle im Kapitalmarktumfeld
  • Sicherstellung konsistenter Zahlen-, Daten- und Faktenlagen
  • frühzeitige Identifikation kommunikativer Risiken oder Verzerrungen
  • Unterstützung der strategischen Steuerung der IR-Kommunikation

Ergebnis und Wirkung

Durch die Kombination aus kontinuierlicher Themenkommunikation und datenbasierter Medienanalyse konnte die Kapitalmarktkommunikation strukturell gestärkt werden:

  • bessere Einordnung komplexer Rückversicherungsthemen durch Investoren
  • erhöhte Transparenz in volatilen Marktphasen
  • konsistente Darstellung der Unternehmensposition über Medienkanäle hinweg
  • stabile kommunikative Grundlage für Analysten- und Investorenkontakte
  • Stärkung der langfristigen Equity Story

Das digitale Investorenmagazin etablierte sich als regelmäßiges Orientierungsinstrument im Kapitalmarktdialog.

Einordnung

Investor-Relations-Kommunikation in komplexen globalen Märkten erfordert Kontinuität, Kontext und Datenkonsistenz.

Durch die Verbindung eines kuratierten Themenformats mit einem strukturierten Monitoring-System wurde eine belastbare Grundlage geschaffen, um die Positionierung der Hannover Rück gegenüber Investoren nachhaltig zu stärken.

Kontakt

GEYER M&K

GMK – Geyer Marketing & Kommunikation

Zippelhaus 3
20457 Hamburg

Telefon: 040 280 56 143
E-Mail: info@geyermk.de

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